Hotel Pontivy *** Superior

Das freundliche Hotel

Besichtigungsvorschlag 3 

Der Drachenfels bei Königswinter!

Der meist bestiegene Berg Europas ist der wohl berühmteste Aussichtspunkt des Siebengebirges.

Einen "Ausflug mit Weitblick" bietet die Fahrt mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands zum wohl berühmtesten Aussichtspunkt des Siebengebirges, dem Drachenfels hoch über dem Rheintal bei Königswinter. Den Trachytfelsen zieren die Überreste einer Ritterburg, deren Bau 1140 begann und die im 30jährigen Krieg zerstört wurde.

Jährlich "stürmen" rund 2,5 Millionen Besucher die Höhe, um den einzigartigen Blick auf Rhein, Eifel und die Kölner Bucht zu genießen. Da gibt es die Drachenfelsbahn, die auf der 1,5 Kilometer langen Strecke mit Hilfe der Zahnradtechnik 220 Meter Höhenunterschied bewältigt und in ihrer über hundertjährigen Geschichte mehr als 30 Millionen Fahrgäste befördert hat. Kinder lassen sich von der Talstation der Zahnradbahn aus von Eseln hinauftragen, fahren mit der Droschke oder wandern hinauf. Auf halbem Weg trifft man auf die Nibelungenhalle, ein Museum mit Motiven aus der germanischen Sagenwelt.                                                                                    Eine schaurige, 40 Meter lange "Drachenhöhle" führt zu der Nachbildung eines Großreptils aus archaischer Zeit.

Drachensage: Über den Drachen existieren mehrere Sagenversionen, die inhaltlich in einem Punkt übereinstimmen: Auf dem Drachenfels lebte einst ein solches Untier in einer Höhle und holte sich von Zeit zu Zeit einen Menschen zum Mahl. Die weiteren Schilderungen unterscheiden sich vor allem hinsichtlich der Form, wie man den Drachen aus seiner Höhle vertrieb oder ihn tötete: Siegfried, der Held aus der Nibelungensage, soll auf dem Weg nach Worms den Drachen getötet und durch ein Bad in dessen Blut Unverwundbarkeit erlangt haben. Steinerne Skulpturen in der Nibelungenhalle erinnern heute noch an dieses Ereignis. Eine zweite Fassung berichtet von der regelmäßigen Fütterung des Drachens mit Gefangenen. Eines Tages sei eine junge Christin dem Drachen als Opfer dargebracht worden. In ihrer Todesangst habe sie dem Drachen ein kleines Kreuz entgegengehalten. Daraufhin sei der Drache in den Rhein gesprungen und seitdem nicht mehr gesehen worden. Im nahe gelegenen Reptilienzoo sind lebende Krokodile und Schlangen zu bestaunen. Wem diese Attraktionen nicht reichen oder zu unromantisch erscheinen, wer sich mit der Geschichte des Naturschutzes in Deutschland vertraut machen möchte, dem sei ein Besuch von Schloss Drachenburg empfohlen. Das Traumschloss baute Baron Stefan von Sarter im neugotischen Stil Ende des 19. Jahrhunderts. Das "Neuschwanstein am Rhein" beherbergt neben monumentalen Wandgemälden mit Motiven der rheinischen Sagenwelt und des mittelalterlichen Ritterlebens sehenswerte alte Möbel.

 

Öffnungszeiten:
Drachenfelsbahn: Jan./Feb./Nov.: montags bis freitags 12 -17 Uhr, samstags und sonntags 11 - 18 Uhr, jeweils stündlich; März, Okt.: 10 - 18 Uhr, April: 10 - 19 Uhr, Mai - Sept.: 9 - 19 Uhr, jeweils halbstündlich

Preise:
Drachenfelsbahn: Erw.: 7,50 € (einfache Fahrt), 9 € (Berg- und Talfahrt); erm.: 4,50 € (einfach),
5 € (Berg- und Talfahrt)

Einkehrmöglichkeiten: Restaurant auf dem Drachenfels